Türkis bis an alle Ränder. Von oben fällt der Blick auf eine Frau, die in einem weißen Netz über dem Wasser liegt. Die Arme hat sie über den Kopf gehoben, die Knie leicht angewinkelt, den Kopf zurückgelegt.
Das Netz spannt sich an grauen Planken und gibt unter ihr sanft nach; durch die Maschen schimmert das Wasser heller. Weiter oben zerfließt Sonnenlicht in breiten, hellen Flecken auf der Oberfläche.
Wann haben Sie zuletzt nichts getan – und es genossen? Il dolce far niente – die Süße des Nichtstuns. Hier wird sie zum Bild, gehalten von ein paar Seilen über der Tiefe.
Das Unikat ist heute Teil einer Privatsammlung. Wasser, Licht, ein Mensch in Ruhe: Für die Stille nach einem langen Tag lässt sich ein solches Bild als Auftragskunst anfragen.










