Rau wie alte Mauern. Zwei Leinwände, beide ganz Relief, aufgebrochen in Schollen, Risse und Grate, überzogen mit Gold-Metallic, das bei jedem Schritt anders schimmert.
Quer durch beide zieht ein Streif aus Violett und Magenta, durchsetzt von Dunkelgrün und hellen Kanten in Weiß. Auf dem einen Bild bleibt er schmal und ruhig. Auf dem anderen franst er aus, und dunkle Splitter steigen über ihm in die Fläche.
Ein Echo kommt immer etwas verändert zurück. Hier antwortet das zweite Bild dem ersten: derselbe Ton, nur lauter. Was bleibt, ist rau, warm und nah.
Neben einem hohen Fenster streift Seitenlicht über das Relief – und Sie sehen jede Scholle ihren eigenen Schatten werfen.













