Im Dämmerlicht eines Kinderzimmers sitzt der treueste aller Gefährten und lächelt. Vor seinem Bauch türmen sich Goldbarren – schwer, glänzend, schon im Begriff zu schmelzen. Die Unschuld, beladen mit dem Gewicht der Welt.
Der übergroße Teddybär zeigt sichtbare Nähte, das Fell zerzaust. Zwischen den Barren in Kadmiumgelb liegen Barren in Brillantblau und Chinacridon-Magenta; die Farbe rinnt über den Stapel, sammelt sich zu Lachen am Boden und tropft in langen Bahnen über den unteren Bildrand. Ringsum bleibt das Zimmer monochrom: das Gitterbett, das Mobile mit Mond und Sternen, kleine Teddys am Fenster, Bauklötze am Boden. Die Farbnamen stammen von den Pigmenten, mit denen David seine Unikate malt.








